Bericht zur Ratssitzung vom 08.07.2026
Die gestrige Ratssitzung stieß auf großes Interesse. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger waren vor Ort – darunter viele Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sowie Anwohnerinnen und Anwohner, die vom geplanten Ausbau der K28n betroffen sind.
Ein zentraler Punkt war die weitere Beratung zur K28n. Eine Entscheidung wurde zunächst vertagt. Nun soll abgewartet werden, wie sich der Kreistag mit dem Vorhaben befasst. Hintergrund ist, dass aktuell keine Mittel für das Projekt im Kreishaushalt vorgesehen sind.
Für uns als FDP-Fraktion bleibt die Bewertung unverändert: Wir halten die bisher verfolgte Variante weiterhin für falsch. Der erhebliche Flächenverbrauch birgt große Konflikte, zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe wären betroffen und es stehen Eingriffe in sensible Biotopbereiche im Raum. Hinzu kommen aus unserer Sicht schwer vertretbare Kosten, unter anderem durch einen weiteren geplanten Kreisverkehr. Diese Fragen müssen umfassend und transparent berücksichtigt werden.
Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war die Leitung der Freiwilligen Feuerwehr. René Reissig-Hochweller wurde für sechs Jahre zum neuen Leiter bestellt. Der bisherige Leiter Daniel Wendeler übernimmt künftig die Funktion seines Stellvertreters.
Wir gratulieren René Reissig-Hochweller zu seiner Bestellung und wünschen ihm für die neue Aufgabe viel Erfolg. Daniel Wendeler danken wir ausdrücklich für seine bisherige Arbeit an der Spitze der Feuerwehr. In seine Amtszeit fiel insbesondere die Umsetzung wesentlicher Teile des Brandschutzbedarfsplans mit den Neubauten der Feuerwachen – eine große und verantwortungsvolle Aufgabe.
Beim Thema Glasfaserausbau hat der Rat außerdem die Verwaltung darin bestätigt, sich um Fördermöglichkeiten für jene Bereiche zu kümmern, die voraussichtlich nicht durch die UGG erschlossen werden. Das ist ein wichtiger Schritt, damit auch die betroffenen Ortsteile und Haushalte eine Perspektive auf eine leistungsfähige digitale Infrastruktur erhalten.
Die Sitzung hat erneut gezeigt, wie wichtig die direkte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an kommunalpolitischen Entscheidungen ist. Gerade bei Projekten mit weitreichenden Folgen müssen Transparenz, sorgfältige Abwägung und die Interessen der Betroffenen im Mittelpunkt stehen.