Waldbröler FDP auf dem Neujahrsempfang der FDP NRW vertreten

v.l.n.r.: Till Idelberger, Sebastian Diener, Herbert Greb, Detlef Baldamus

Für den gestrigen 13. Januar luden die Landtagsfraktion und der Landesverband NRW zum Neujahrsempfang nach Düsseldorf ein. Das Jahr 2019 wird mit der Europawahl eine Richtungsentscheidung und eine Haltungsfrage, bei der die FDP für ein starkes, besseres und vor allem liberales Europa streitet. Wir Waldbröler waren in Düsseldorf mit vier Mann vertreten und haben uns ein interessantes und aufschlussreiches Programm angehört.

Eröffnet hat die Veranstaltung der Fraktionsvorsitzende im Landtag NRW, Christof Rasche mit einer Rede, in welcher er sich insbesondere bei den über 1.000 angereisten Liberalen bedankt: „Das Wertvollste, was man schenken kann, ist Zeit. Schön, dass Sie heute alle beim Neujahrsempfang der FDP-Fraktion im Landtag und der FDP NRW sind.“ In seiner Rede bedankt sich Rasche ausdrücklich bei den vielen Unterstützern auf Kommunalebene, ohne welche die Partei auf Landes- und Bundesebene nicht solch einen Rückhalt haben würde. Er beschränkte sich auf die Landespolitik und kritisierte die Grünen scharf wegen ihrer Haltung gegenüber der Aktivisten im Hambacher Forst. „Mit Menschen, die andere mit Molotowcocktails bewerfen, darf man sich nicht gemein machen.“

Anschließend hat der Ehrengast der Veranstaltung, Beate Meinl-Reisinger, die Bundesvorsitzende der NEOS in Österreich eine flammende Rede gehalten. In diesem sehr emotionalen Vortrag verwies sie insbesondere darauf, dass die FDP das Glück habe, mit einem brennenden Europäer wie Emmanuel Macron in den Wahlkampf zur Europawahl ziehen zu können und nicht wie beispielsweise die CDU mit Victor Orbán. „Die Antworten, die Populisten geben, lösen keine Probleme. Ich weiß, wovon ich rede, ich habe Orban vor der Tür.“

„Ich will in einem Raum der Chancen, Fortschritt und Innovationen für die nächsten Generationen leben“, so Meinl-Reisinger zum Abschluss. Dafür erhielt sie zu Recht Standing Ovations des Saals. Daran knüpfte inhaltlich anschließend der Spitzenkandidat der FDP-NRW für den Europawahlkampf Moritz Körner an: „Europa ist Zukunft und Herzensangelegenheit. Um die EU beispielsweise sicherer zu machen, brauche es mehr grenzüberschreitende Zusammenarbeit.“

Ebenfalls eindrucksvoll war die abschließende Rede des Vorsitzenden der FDP NRW, Dr. Joachim Stamp. Dieser fasste das Erreichte aus dem Jahr 2018 zusammen und gab gleichzeitig einen interessanten Ausblick für 2019 mit Bezug auf NRW. „„In NRW erfassen wir Funklöcher nicht nur, sondern schließen sie auch“ berichtet er über den Mobilfunkpakt von Prof. Dr. Andreas Pinkwart.

Als Minister für Familie und Flüchtlinge fordert er den Rücktritt von Bundesinnenminister Horst Seehofer: „Man muss den Willen haben, etwas zu tun. Diesen Willen erkenne ich bei Horst Seehofer nicht, deshalb wünsche ich mir im neuen Jahr einen neuen Innenminister.“ Auslöser für diese Aussage ist, dass er sich gegen einen gemeinsamen Migrationsgipfel sperrt und damit das Vorhaben blockiert, mehr Ordnung in die Frage der Zuwanderung zu bringen. „Wir Länder warten aber nicht darauf, sondern organisieren einen solchen Migrationsgipfel jetzt selbst“, so Stamp. In dem Zusammenhang bekräftigt der NRW-Minister für Familie und Flüchtlinge auch, dass Gefährder wie Sami A “mit aller Härte“ abgeschoben werden.

Waldbröler Fazit

Im Anschluss, beim gemütlichen Beisammensein, blickten wir im kleinen Waldbröler Kreis auf die Redebeiträge zurück und kamen zu dem gemeinsamen Entschluss, dass die Veranstaltung ein guter Start in das Wahljahr 2019 gewesen ist. Insbesondere mit dem Erreichten auf Landesebene können wir im diesjährigen Europawahlkampf auftrumpfen und dies auf die EU beziehen. Mit Moritz Körner haben wir einen jungen und engagierten Spitzenkandidaten für unser Land. Von der Parteispitze bis hin zu den Ehrenamtlern vor Ort in den Kommunen sind alle Hochmotiviert für das Jahr 2019.

Wir freuen uns auf diese Herausforderung!

Auch beim Neujahrsempfang der FDP Köln anwesend!

Im Anschluss an den Neujahrsempfang in Düsseldorf besuchten wir unsere Kölner Parteifreunde bei ihrem Neujahrsempfang im Forum der Volkshochschule Köln.

Dort wurde die Veranstaltung vom Fraktionsvorsitzenden der Kölner, Ralph Sterck eröffnet. Dieser griff insbesondere das Kölner Hauptthema auf, die Ost-West-Achse. Im Anschluss richtete Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker das Grußwort an die 150 Anwesenden.

Hiernach folgte die Rede vom Hauptredner Prof. Dr. Andreas Pinkwart. Er referierte insbesondere über die Digitalisierung und Globalisierung.